Fehlplanung des Kultusministers bei der Lehrerversorgung in Bayern

Bildung

Einstellungen von Lehrkräften decken nicht den Bedarf

Die Bildungspolitikerin Karin Pranghofer weist darauf hin, dass auch im kommenden Schuljahr gravierender Lehrermangel herrscht. Sie bezeichent Spaenle als einen Minister der gebrochenen Versprechen.

Obwohl die Bayerische Staatsregierung immer wieder publikumswirksam Einstellungen von Lehrkräften veröffentlicht, bleibt der Lehrermangel an Bayerns Schulen angesichts der Herausforderung - besonders bei den Ganztagsschulen – ein gravierendes Problem.

Befristete Arbeitsverhältnisse und geringe Einstellungsquoten bei Universitätsabsolventen machen den Lehrerberuf wenig attraktiv. Das alles trägt nicht dazu bei, die Lernqualität an den bayerischen Schulen zu verbessern. Von einer „Fehlplanung bei der Lehrerversorgung in Bayern" spricht deshalb Karin Pranghofer.

Sie kritisiert weiter, dass das Schuljahr 2009/2010 geprägt war von akutem Lehrermangel an allen bayerischen Schulen - und das wird auch so bleiben. Die Versprechen von CSU und FDP vor der Landtagswahl 2008 erweisen sich als Schall und Rauch. Im kommenden Schuljahr wird es wieder keine kleineren Klassen geben, der Ausbau der Ganztagsklassen wird nicht bedarfsgerecht mit Lehrern und Lehrerinnen begleitet, die individuelle Förderung kann wegen Personalmangels nicht ausreichend umgesetzt werden. Auch die Entlastung der Schuldirektorinnen und -direktoren bleibt ungeregelt. Es fehlt weiterhin ausreichendes Verwaltungspersonal an Schulen. Zusammenfassend ist zu erwarten, dass auch im kommenden Schuljahr ein gravierender Lehrermangel die Schulpolitik in Bayern beherrscht, so die Bildungspolitikerin Pranghofer.

 
 

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