CSU und FDP gegen bayernweites Semesterticket

Bildung

Susann Biedefeld nach heutiger Ablehnung eines SPD-Antrags im Haushaltsausschuss: Schlag ins Gesicht aller bayerischen Studierenden

Unglaublich ist es für die SPD-Haushaltsexpertin, MdL Susann Biedefeld, dass CSU und FDP nicht einmal die Einführung eines bayernweiten Semestertickets prüfen wollen und heute im Haushaltsausschuss des Landtags einen entsprechenden SPD-Antrag in Bausch und Bogen abgelehnt haben. „Dies ist ein Schlag ins Gesicht aller bayerischen Studentinnen und Studenten. In Nordrhein-Westfalen erhalten alle Studierende das Semesterticket. ‚Bayern vorn' – das war einmal," so die SPD-Abgeordnete.

Das Ticket für Studierende aller bayerischen Hochschulen soll nach SPD-Vorstellung unter der Koordination des Freistaates Bayern gemeinsam mit der Deutschen Bahn sowie den regionalen Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünden konzipiert werden. Ziel ist ein Semesterticket, das es allen Studierenden ermöglicht, die Angebote des öffentlichen Nahverkehrs und der Nahverkehrszüge in ganz Bayern vergünstigt zu nützen.

Biedefeld: „Bisher gibt es Semestertickets für den öffentlichen Nahverkehr nur an einigen Studienorten Bayerns. Von diesen Vergünstigungen können viele Studierende, in deren Studienorten keine Regelung für ein Ticket gefunden wurde, nicht profitieren. Von den Studierenden wird heute Mobilität gefordert, die über ihren Studienort hinausreicht. Um Bibliotheken, Archive, Labore und Praktikumsorte auch in anderen Städten zu erreichen, ist ein bayernweites Semesterticket notwendig."

 
 

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