Karin Pranghofer
Karin Pranghofer
Engagierte Bürgerin und waschechte Aschaffenburgerin
Früh an sozialen und politischen Fragen interessiert, fand sie ihr erstes Betätigungsfeld als Klassensprecherin in der Schule und später 1968 in der Gewerkschaftsjugend im Kampf gegen die damalige Jugendarbeitslosigkeit. 1970 trat sie in die SPD ein und hat hier in vielen Funktionen ehrenamtlich gearbeitet. Bis zu ihrem Eintritt in den Landtag 1998 war sie 14 Jahre Stadträtin und 8 Jahre Fraktionsvorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion und gehört noch heute als Stadträtin dem Stadtrat in Aschaffenburg an.
Aufmüpfig, hartnäckig und zielbewusst
Sie selbst beschreibt ihre politische Zeit so: „Ja, wir waren aufmüpfig, weil wir die Welt verändern wollten, wir waren friedensbewusst, weil Krieg und Fremdenfeindlichkeit die Konflikte nicht lösen sondern immer weitere schaffen, wir waren hartnäckig und zielbewusst, oft brauchten wir einen langen Atem.“
Gut für Bayern, denn diesen hat Sie sich bewahrt! Ihre Art die Politik zu leben praktiziert sie noch heute: Aufmüpfig, hartnäckig und zielbewusst.
Engagiert für Familie und Beruf
Mit Kindern, Ehemann und Haustieren in einer Patchworkfamilie verbindet sie viele schöne Erlebnisse. Ob zu Hause, auf Reisen mit dem Wohnmobil oder bei Wanderungen mit gemeinsamen Freunden. Ihr Familiengrundsatz: Wenn’s drauf ankommt ist Jeder für Jeden da.
Es war nicht immer einfach Familie, Beruf und auch noch Politik zeitlich unter einen Hut zu bringen. Immerhin war Karin Pranghofer nach ihrer Ausbildung über den zweiten Bildungsweg (Hauptschule, Fachschule und dem anschließenden Studium der Sozialpädagogik an einer Fachhochschule) als Sozialpädagogin immer auch voll im Beruf. Zuerst in der Erziehungshilfe in einem Jugendamt, später bis zu Ihrem Eintritt in den Landtag an einer hessischen Grundschule. „Ich weiß wovon ich rede“, sagt sie häufig, „wenn ich heute für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf kämpfe“.
Ein bisschen mehr Zeit haben
Ihr größter Wunsch, ein bisschen mehr Zeit zu haben droht leider all zu häufig im politischen und privaten Alltag zu ersticken. Mehr Zeit fürs Wandern, zum Treffen mit Freunden und Bekannten, zum Reisen und für die Familie möchte sie schon. Spätestens dann, wenn ihr beim Bergwandern die Puste ausgeht oder wenn die Freunde sagen: „Schön, dass du mal wieder dabei bist“, weiß sie, zu wenig dafür getan zu haben.
